„Thomas Auner ist einer der begabtesten Cellisten mit dem ich je das Vergnügen hatte auf einem Meisterkurs zu arbeiten. Er ist technisch brillant und ein begnadeter Musiker. Ich wünsche ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute.“ - Alban Gerhardt
✱✱✱
Als Thomas-Michael Auner, 1990 in Wien geboren, im Alter von fünf Jahren beim internationalen Cellowettbewerb in Liezen (Österreich) auftrat, erregte er allgemeines Erstaunen und erhielt als jüngster Teilnehmer in der Geschichte des Wettbewerbes einen Sonderpreis der Jury. Thomas Auner erreichte etliche 1. Preise bei österreichischen Landes- und Bundesjugendwettbewerben, solistisch wie auch kammermusikalisch mit seinem Bruder Daniel (Violine). Gemeinsam traten beide auch im Wiener Konzerthaus und im ORF-Sendesaal auf. Thomas gewann den 1. Preis beim internationalen Cellowettbewerb in Liezen, an dem 130 Cellisten aus Europa, Asien und den USA teilnahmen. Bis Juni 2006 war er Schüler seines Vaters Diethard Auner, dem Cellist des Wiener Mozart Trios, um anschließend als ordentlicher Student bei Prof. Stefan Kropfitsch an der Universität Wien zu studieren. Seit April 2010 ist er Student von Gustav Rivinius in Saarbrücken. Einen großer Teil seiner künstlerischen Erfahrung verdankt er Meisterkursen bei Künstlern wie Heinrich Schiff, David Geringas, Alban Gerhardt, Catalin Ilea, Rudolf Leopold, Giovanni Sollima, Troels Svane und Reinhard Latzko. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen mit dem ORF, dem Deutschandradio und dem SR.
✱✱✱
[...]Der 20-jährige Wiener Cellist spielte Werke von Beethoven, Schumann und Prokofieff. Sie gaben ihm Gelegenheit, mit lyrischem Einfühlungsvermögen melodischen Schönheiten nachzuspüren. Trotz seiner Jugend hat er einen beneidenswert reinen Tonansatz und versteht, den Bogen weich und gefühlvoll zu führen[...]Das Streben nach bedächtigem Dynamik-Ausgleich wird spürbar. Das gelang ordentlich. In Beethovens A-Dur-Sonate op. 69 leitete der Solist liedhaft-frisch unbegleitet das Geschehen ein und erreichte einen echten Dialog mit dem Klavier[...] Mancher schwärmerische romantische Tupfer - wie im Schumannschen Adagio und Allegro As-Dur - vertiefte zusätzlich den Gefühlsgehalt, glitt jedoch nie ins Sentimentale ab[...]ein unbestreitbar großes Talent.“ - Saarbrücker Zeitung 12.10.2010
✱✱✱
Thomas Auner hat bereits eine beachtliche Konzert- und Orchestererfahrung. Im Juni 2006 spielte er das Cellokonzert von C. Saint-Saëns in a-moll mit dem J. M. Hauer-Jugendorchester in Wien und Wiener Neustadt, und anschließend mehrmals im Rahmen einer China-Tournee. Ein Monat später musizierte Thomas Auner das Haydn D-Dur Cellokonzert mit dem Orchester des Wiener Musikgymnasiums und mit der „Internationalen Sinfonietta“ unter der Leitung von Konstantin Illievsky in Schloss Orth a. d. Donau. Im Herbst selbigen Jahres war er Finalist und Gewinner eines Sonderpreises beim Internationalen Cello-Wettbewerb Antonio Janigro in Porec, Kroatien. Dezember 2009 erhielt er einen Förderpreis der ESTA beim Gradus-Wettbewerb in Linz, und gab im Frühjahr 2010 sein Debütkonzert im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses. Außerdem ist er erster Preisträger des Richard-Bellon-Wettbewerbs in Sulzbach an der Saar und errang im Frühjahr 2012 den Preis des Richard-Strauss Wettbewerbes in München.
✱✱✱
„Heute hatte ich das Vergnügen Thomas Auner zu hören...“ - Heinrich Schiff
✱✱✱
Thomas Auner spielt ein kraftvolles und farbenreiches Instrument des Österreichischen Geigenbauers Hermann Löschberger aus dem Jahre 1996.